The winners of 2025

Gespeichert von sia3 am 03.02.2026
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Geschrieben am

03.02.2026
Author1 Vorname/Name
Tabea Wirtz
Author1 Position
Sachbearbeiterin Kommunikation
The winners of 2025
Beschreibung

Bereits zum vierten Mal verlieh der SIA im Oktober den Masterpreis Architektur. Die Arbeiten der Gewinnenden spiegeln drängende kulturelle, gesellschaftliche und ökologische Fragen wider. Einige der Autorinnen und Autoren erzählen in Videos von ihren Projekten. 

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Markus Nyfeler: Rohstoff-Lager, Preis

Das Projekt beschäftigt sich mit dem Charakter des Westquais in Basel – spezifisch mit der Umnutzung der Insel. Dabei soll der identitätsstiftende Hafencharakter weitergeführt werden und das Gebiet für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das neue Quartier soll einen Mehrwert für die Bewohnenden schaffen. 

Video
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Zoe Struzina: Zur Nuss-Oele, Anerkennung

Die zentrale Frage ihres Diplomprojekts lautet: «Wie können ehemalige landwirtschaftliche Gebäude in eine zukunftsfähige Dichte und dennoch identitätsstiftende Siedlungsentwicklung integriert werden». 

Wie Transformation konkret aussehen kann, analysiert Struzina am Beispiel einer ehemaligen Scheune aus dem Jahr 1819 in der Gemeinde Steinhausen. 

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Marie Bourdon & Juliette Lafrasse: De 5 à 6. Transformation de hangars commerciaux en maison collective, Anerkennung

Um dem wachsenden Bedürfnis nach Wohnraum in Annecy gerecht zu werden, beschäftigen sich Marie Bourdon und Juliette Lafrasse in ihrer Masterarbeit mit der Transformation von kommerziellen Lagerhäusern in Wohnraum.

Dabei geben sie die Struktur der Lagerhäuser nicht auf und erproben eine neue Art des Zusammenlebens in unkonventionellen Raumgeflechten. 

Video
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Léa Guillotin: Re-fabriquer Sévelin : l’image de l’industrie au centre-ville, Anerkennung

In ihrem Projekt behandelt Léa Guillotin die Zukunft von Fabrikgebäuden im stätischen Umfeld, spezifisch im Stadtteil Sévelin in Lausanne. Der Standort soll aufgewertet werden. Gleichzeitig soll ein Zentrum für das Recycling von Baumaterialien aus Abbruchbauten den sozialen und kulturellen Charakter stärken. Durch einen Ausstellungsraum, Veranstaltungen und Schulung wird das öffentliche Bewusstsein gestärkt.

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Folgend finden Sie eine Kurzbeschreibung der weiteren vier Gewinnenden-Projekte:

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Samuel Giblin & Paula Kiener: Zum Beispiel Tartar, Preis  

Nach einer Befragung der Einwohnenden von Tartar – ein Dorf im Kanton Graubünden – zeigt sich ein zentraler Wunsch: Mehr Gemeinschaft. Als Lösungsvorschlag steht im Zentrum dieses Projekts ein leerstehender Stall, der zum sozialen Treffpunkt wird.

 

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Maria Giulia Folonari, Subsoil. The invisible becomes generative. Preis

Dieses Projekt fokussiert auf das Nutzungspotential des Bodens. Kompost und Biokohle reinigen zusammen den Boden, unterstützen das mikrobielle Leben und blockieren Schwermetalle. So wir die Infrastruktur neugestaltet, um die Umwelt zu schützen. 

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Shriya Chaudhry & Martin Kohlberger: Illegally Unclogging a Pipe – Changing the conditions of Zurich’s 500 annual demolition-listed buildings, Anerkennung

In Zürich sind jedes Jahr 500 Gebäude für den Abriss vorgesehen. Die Masterarbeit beschäftigt sich mit Strategien, um die strukturellen Rahmenbedingungen dieser Gebäude zu verändern und soziale Lösungen für Eigentümerinnen und Mietende zu finden. 

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Elena Lina-Sabrina Gisela Starke, Linha do Sal. The line of salt culture in the 21st century. Anerkennung

«Linho do Sal» ist eine lineare Infrastruktur, die die Salzlandschaft Alcochetes in Portugal reaktiviert. Angelehnt an die Idee von Genius Loci geht es darum, den Geist des Ortes neu zu deuten und zu beleben. 

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